Wanderung zur Zusamquelle

Es war wieder ein heißer Sommertag. Aber ein wenig Bewgung schadet ja nicht. Schnell wurde über Komoot eine Tour zur nahen Zusamquelle herausgesucht. Gleich neben dem Stellplatz ist eine schöne Mariengrotte, die wir nach kurzem Weg besuchten.

Mariengrotte bei Markt Wald
Mariengrotte bei Markt Wald

Dann gings weiter entlang der Zusam, zunächst ein kleines Tal und dann nach Überquerung der Zusam durch den Wald hoch bis zur Quelle der Zusam.

Zusamquelle bei Markt Wald
Zusamquelle bei Markt Wald

Die Quelle ist der Start für die 70 Km lange Reise der Zusam bis zur Mündung in die Donau. Dann liefen wir wieder zurück zum Stellplatz und verbrachten noch eine Weile dort, u.a. um auch noch ein paar Bilder zu machen.

Hier die kleine Wanderung bei komoot.

Radtour nach Pfaffenhausen

Nach dem gemütlichen Frühstück warfen wir eine Reihe 50 Cent Stücke in den Stromautomaten, damit wir die Klimaanlage für Monti auf Dauerbetrieb stellen konnten. Leider hatten sich im Stromautomat ein paar Wespen eingemietet, die am Abend zuvor völlig harmlos waren, heute bei der Hitze jedoch agressiv und prompt wurde ich einige Male gestochen, meine Hand war doppelt so dick wie normal.

Aber egal, auf dem neuen Radweg gings los, zunächst bergab nach Immelstetten und dann bergauf nach Eppishausen.

Vor Eppishausen
Vor Eppishausen

Dann gings relativ flach weiter durchs Mindeltal über Bronnen nach Pfaffenhausen. Hier gabs einen hübschen Biergarten beim Gasthaus Krone, bewirtschaftet von einem Griechen, bei dem es sogar sehr günstigen Mittagstisch gab.

Danach gings wieder bei über 30 Grad im Schatten durchs Mindeltal nach Zaisertshofen und dann den Berg hoch zurück nach Markt Wald.

Hier die Radtour bei komoot.

Nachmittags und Abends war dann Faulenzen angesagt, ein wenig im Weiher schwimmen und sonst einfach mal gut sein.

Reisemobil Stellplatz Markt Wald

Um kurz vor 19 Uhr sind wir nach für uns doch kurzer Fahrt am Stellplatz in Markt Wald angekommen. Ein richtig toller Stellplatz, mit Strom (Kosten 50 Cent pro KW), an einem kleinen See gelegen in dem auch gebadet werden kann. Und das Beste, jeder Platz hat seine eigene kleine Wiese, auf der die Markise heraus gekurbelt werden darf, Stühle und Tisch heraus gestellt werden können und auch problemlos gegrillt werden darf. Auch Monti hat sich sofort wohl gefühlt!

Reisemobil Stellplatz Markt Wald
Reisemobil Stellplatz Markt Wald

Wieder mal unterwegs

Das Reisemobil steht vor der Tür, und es wird (fast) nicht benutzt… Zwar fahre ich gelegentlich damit in der Stadt, wenn ich z.B. ein Bike zur Reparatur bringe, oder es wieder abhole, aber ansonsten steht es schon viel (zu viel) vor dem Haus nur herum.

Doch heute gehts wieder mal auf (kleine) Reise, denn wir wollen das Wochenende in Markt Wald verbringen. Vor allem wollen wir einfach auch mal wieder in einer neuen Gegend radeln, denn die Umgebung hier kennen wir ja zu Genüge..

Eigentlich wollten wir letztes Wochenende schon unterwegs sein, aber es gab keinen freien (Zelt-) Platz auf allen Plätzen die wir angefragt hatten (Pilsensee, Elbsee etc.). Es war halt Ferienbeginn in Bayern und da ist es einfach ganz schön voll.

Aber der nette Herr vom Stellplatz in Markt Wald hat mir (mit einer knappen Woche Verspätung) versprochen, er reserviert uns einen Stellplatz auf seinem Anwesen in Markt Wald.. Und da gehts dann heute Nachmittag hin, sobald Moni von der Arbeit heimkommt. Monti darf auch mit, hoffentlich erwischen wir sie bald..

Festumzug Tänzelfest

Am Sonntagvormittag gings dann zum Handwerkermarkt. Auch hier ist alles von und für die Kinder organisiert. Es gab vielerlei Berufe zu sehen, ist schon toll, was hier auf die Füße gestellt wird. Vor allem die jungen Jongleure beeindrucken schon alle Besucher. Und natürlich ist überall Musik, Trommler, Gaukler und vielerlei Historisches zu sehen. Auch die Jungs waren dabei, Moritz verkaufte „leckere Sachen“ und meinte, als wir ihm sagten, er muss seine Waren besser anpreisen: „ja willsch jetzt was oder nix?“..

(Kinder) Markt Tänzelfest
(Kinder) Markt Tänzelfest

Nach einer kurzen Mittagsrast machten wir uns auf zum großen Festumzug der Kinder. Jürgen hatte einen super Tisch in einer kleinen Gaststätte direkt am Weg des Festumzug organisiert, hier trafen wir uns dann auch mit Edeltraud und Manfred zum schauen.

Die Jungs waren natürlich mit Feuereifer dabei, Moritz bei den Händlern und Flo bei den Musikern. Ein langer Umzug, mehr als 1200 Kinder waren dabei, viele Pferde, Festwagen, natürlich Fahnenschwinger, Musiker, Trommler ohne Ende, ein gelungenes Fest für Jung und Alt!

Festumzug Tänzelfest
Festumzug Tänzelfest

Und natürlich durfte auch ein Weinwagen nicht fehlen 🙂

Festumzug Tänzelfest
Festumzug Tänzelfest

Vor dem WM Finale machten wir uns dann auf den Heimweg, wir wollten ja Monti nicht zu lange allein lassen und eine mögliche Verlängerung hätte uns ja ziemlich spät nach Hause kommen lassen. So konnten wir in aller Ruhe den 4:2 Sieg der Franzosen über die Überraschungsmannschaft aus Kroatien anschauen.

Alle Bilder vom Fest sind hier.

Km-Stand: 56.616
gef. Km: 133

Lagerleben Tänzelfest

Das große historische Fest der Kinder! Wie jedes Jahr in Kaufbeuren das Highlight des Jahres für die Kids!

Am Samstag beschlossen wir, doch mit dem WoMo nach Kaufbeuren zu fahren, es ist einfach praktisch, wir können direkt bei Kati und Jürgen vor dem Haus stehen und übernachten, das WoMo steht ja bereit und das einräumen für ein Wochenende dauert keine halbe Stunde.

Schon um 5 waren wir bei Kati und Jürgen angekommen und konnten noch das Spiel um Platz drei bei der WM zu Ende schauen. Belgien hat verdient gewonnen, die Engländer können aber durchaus mit dem erreichten 4. Platz zufrieden sein.

Lagerleben Tänzelfest
Lagerleben Tänzelfest

Nach dem Spiel gings dann in die Stadt, ab 18 Uhr beginnt ja das Lagerleben in der Altstadt. Wir trafen uns mit Helmi und Familie und es gab leckeres Abendessen und natürlich auch feine Getränke. Unsere Krüge sind Gold wert, wir hatten viel Spaß in der Stadt. Ein „geistiges kaltes Getränk“ (ein Caipi) beendete den schönen Abend.

Festumzug

Nach einer sehr geruhsamen Nacht frühstückten wir in aller Ruhe auf der Wiese neben unserem WoMo. Noch vor dem Mittagessen gings dann wieder in die Altstadt, denn heute war der große Festumzug mit über 2500! Personen und Hunderten von Pferden und Wagen.

Eine kleine Brotzeit, ein Weinschorle, dann setzten wir uns auf den von Manfred und Edeltraud organisierten Plätzen auf der Tribüne am Marienplatz.

Tribünenplätze 🙂

Eva war inzwischen auch angekommen, sie war mit ihrem Fahrrad über 60 Km von Neusäß hergeradelt! Respekt, und das mit ihren 73 Jahren!!

Frundsbergfest Mindelheim - Großer Historischer Festumzug
Frundsbergfest Mindelheim – Großer Historischer Festumzug

Der Umzug war wie immer gewaltig, beeindruckend und bestens organisiert. Vor allem die vielen Kinder die am Umzug teilgenommen haben machten uns so richtig froh, unsere Rente scheint gesichert 🙂

Der Umzug dauerte fast 2 Stunden, danach machten wir uns nochmal auf den Weg durch die historische Altstadt, den Handwerkermarkt, zu den Musikanten und nochmals zum Lager von Edgar und Barbara, wo wie bestens mit Speis und Trank versorgt wurden.

Dann war leider die Zeit des Aufbruchs gekommen, in drei Jahren, beim nächsten Fest haben wir uns fest vorgenommen, wir kommen wieder und bleiben dann mindestens bis Montag, oder gar die ganze Festwoche, weil dann haben wir ja Zeit, sind dann beide in Rente 🙂

Km-Stand: 56.483
gef. Km: 159

Die „Schlacht von Peutelstein“

Am Samstagmittag gings dann los Richtung Mindelheim. Das WoMo war schnell „gepackt“, für eine Nacht gibt es ja nicht so viel mitzunehmen. Schnell waren wir auch in Mindelheim angekommen. Edeltraud hatte uns beim Bauern neben dem Haus von Bärbel angemeldet, und so konnten wir auf wunderbarer Wiese mitten in Mindelheim unser WoMo abstellen.

Wunderbarer (privater) Stellplatz mitten in Mindelheim
Wunderbarer (privater) Stellplatz mitten in Mindelheim

Wir hatten Hunger und nachdem wir Kati und Jürgen kurz getroffen hatten, machten wir uns auf den Weg in die wie jedes Mal festlich geschmückte Altstadt. Am Marienplatz fanden wir schnell beim „Saubär“ Speis und Trank, dank unserer Krüge von Manfred und Edeltraud brauchen wir auch kein Pfand zu bezahlen. An unserem Tisch saßen noch drei Gäste aus Florida, in voller historischer – völlig warmen – Tracht. Aber auf unsere Nachfrage meinte sie nur „das ist ja hier wie im Winter bei uns“ – es hatte über 25 Grad im Schatten 🙂

Dann schlenderten wir ein wenig durch den historischen Handwerksmarkt und bald waren auch Geli mit Familie angekommen. Nach dem Kaffee bei Manfred und Edeltraud gingen wir zusammen mit Lucy zum Festplatz unter der Burg und bewunderten die „Schlacht zu Peutelstein“, die von den Landsknechten aus Nah und Fern nachgespielt wurde. Immer wieder ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Nur mit Lucy musste ich ein wenig abseits gehen, es war schon sehr! laut..

Die "Schlacht zu Peutelstein"
Die „Schlacht zu Peutelstein“

Danach gings wieder in die Altstadt, hier und da ein Weinschorle aus unseren Kupferkrügen, etwas zum Essen und natürlich ein Besuch bei Edgar und Barbara, die wieder in ihren tollen historischen Kostümen in ihrem Lager waren. Dann noch ein wenig an ein Lagerfeuer einer anderen Gruppe und um Mitternacht waren wir zurück an unserem WoMo auf dem total ruhigen Platz beim Bauern.