Von Ginasservis nach Sillans-la-Cascade (50 Km)


Montag, 19. August 2002
Sillans-la-Cascade, Camping "Relais de la Bresque" ***, Km Stand: 297
Ginasservis - La Verdière - Varages - Tavernes - Fox-Amphoux - Sillans-la-Cascade (50 km - 530 hm)

Der Campingplatz Municipal in Ginasservis war zwar sehr billig (da niemand zum kassieren kam nämlich völlig kostenlos) doch da völlig offen und nur 10 Meter neben einer Hauptstraße gelegen auch sehr laut. Zudem traf sich um 8 Uhr abends die Dorfjugend zu einem Umtrunk so dass es bis Mitternacht keinen Schlaf für mich gab. So war ich morgens zwar noch etwas müde, der sonnige, wolkenlose Tag erweckte jedoch bald Geist und Körper und wir waren wieder fit für die nächste Etappe.

Zunächst stieg die Strasse leicht an bis wir La Verdière erreichten, ein Ort, der uns wie Ginasservis auch schon sehr an Rians erinnerte, kein Wunder befanden wir uns nun mitten im Var und auch Rians selbst, die alte Sarazenen Stadt, lag nur 10 km entfernt. Nach weiteren 7 km rollten wir in Varages ein, wo wir uns einen Cafe Double bzw. eine Tasse Schokolade im Dorfcafe schmecken ließen. Am Brunnen gab es dazu eiskaltes "L'eau emportable", im Schatten einer riesigen Platane sitzend konnten wir uns von der zunehmenden Hitze gut erholen.

Um halb Zwölf waren wir in Tavernes, ein kleiner Supermarche versorgte uns mit allem fürs Mittagessen. Mit Ausnahme von Brot, das wir laut Aussage der Kassiererin jedoch im nächsten Ort, in Fox, bekommen sollten. Fox war bald erreicht, doch der Ort lag ca. 200 Hm über der Strasse, niemand hatte große Lust da hinaufzufahren. Doch die Sorge war nur von kurzer Dauer, kurz nach dem Blick aufs hochgelegene Dorf kündete ein großes Schild "Boulangerie" von einer Bäckerei, wo wir auch tatsächlich kurz vor der Mittagspause das letzte Baguette und ein Campagne bekamen.

--- Die erhoffte Boulangerie ---

Nachdem es erst halb Eins war, entschieden wir uns, unser Mittagessen erst am Zielort in Sillans-la-Cascade zu machen. Sillans war auch bald erreicht, doch wie so oft lag auch hier der Campingplatz wieder oben auf dem Berg was nochmals einigen Schweiß kostete. Doch der Platz entschädigte für alle Mühen, wunderschön unter hohen alten Kiefern und Steineichen fanden wir einen absoluten Traumplatz. Im Halbschatten der Bäume ließ es sich prächtig essen, und anschließend besorgte Moni auch noch eine gute Flasche "Cote du Var", was wollen wir mehr?


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